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Regeln

Eper Beach-Tennis Regeln

 

Das Spielfeld

  1.  Das Spielfeld ist ein Rechteck mit einer Länge von 16 Metern und einer Breite von 8 Metern.
  2.  Das Spielfeld ist in der Mitte durch ein Netz getrennt. Das Netz wird von einem Seil oder einem
    Metallkabel  getragen,  welches  an  zwei  Netzpfosten  in  einer  Höhe  von  jeweils  mindestens  1,70
    Metern befestigt ist. 
  3. Die  Linien  müssen  zwischen  2,5  und  5  Zentimeter  breit  sein,  die  Grundlinie  darf  bis  zu  10
    Zentimeter  breit  sein.  Die  Linien  am  Ende  des  Spielfelds heißen  Grundlinien,  die  Linien  an  den
    Seiten des Spielfelds heißen Seitenlinien.
  4. Die  Abmessungen  eines  Spielfelds  können  sich  während  eines  Ballwechsels  aufgrund  von
    natürlichen  Bewegungen  ändern,  die  Linien  müssen  jedoch  vor  jedem  Punkt  in  ihre
    Ursprungsposition gebracht werden.
  5.  Der Boden muss aus geebnetem Sand bestehen, so flach und gleichmäßig verteilt wie möglich.

Bälle und Schläger

  1.  Für den Spielbetrieb ist ausschließlich ein Stage III Tennisball (rot) zugelassen.
  2. Während eines Spiels wird ein Ball zur Verfügung gestellt. Wenn  ein  Ball  während  eines
    Ballwechsels kaputt geht, muss der Punkt wiederholt werden.
  3. Der Schläger besteht aus einem Rahmen und Saiten. Der Rahmen besteht aus einem Griff sowie einen Schlägerkopf und sollte ebenso einen Schlägerschaft umfassen. 
  4. Der Schläger darf einschließlich Griff eine Gesamtlänge von 73,7 cm und eine Gesamtbreite von 31,7 cm nicht überschreiten.Die Schlagfläche darf in der Gesamtlänge 39,4 cm, gemessen parallel zu der Längsachse des Griffs, und in der Gesamtbreite 29,2 cm, nicht überschreiten (alle zugelassenen Tennisschläger).

Ergebnis-Zählweise

  1. Ein Match wird im Format „Zwei Gewinnsätze“ gespielt (ein Team muss zwei Sätze für sich
    entscheiden, um ein Match zu gewinnen).
  2. Bei einem Satz werden die Punkte 0, 1, 2, 3, … gezählt. Das erste Team, das 21 Punkte
    erreicht, gewinnt den Satz; vorausgesetzt, es hat zwei Punkte mehr als die Gegner.
    Wenn notwendig, wird der Satz fortgesetzt, bis ein Team zwei Punkte mehr gewonnen hat.
  3. Sollten beide Teams einen Satz gewinnen, wird ein entscheidender dritter Satz als Tie-Break (bis sieben) gespielt. 

Aufschlag- und Seitenwahl

  1. Die  Seitenwahl  und  die  Wahl  des  Aufschlägers  muss  vor  dem  Spiel per „Schlägerdrehen“  entschieden
    werden. Das Team, das die Wahl gewinnt, kann entscheiden zwischen:
    (a.)  Aufschläger oder Rückschläger im Punkt des Satzes zu sein. In diesem Fall bestimmen
    die Verlierer der Wahl ihre Spielseite für das erste Spiel des Matches.
    (b.)  Der Seite, auf der es den ersten Satz des Matches bestreiten möchte. In diesem Fall bestimmen
    die Verlierer der Wahl, ob sie im ersten Punkt des Matches Aufschläger oder Rückschläger sein
    wollen.
    (c.)  Dem Gegner die Wahl zwischen a) und b) zu überlassen.

Aufschläger

  1.  Aufschläger  und  Rückschläger  stehen  auf  den  gegenüberliegenden  Seiten  des  Netzes.  Der
    Aufschläger ist der Spieler, der den Ball beim ersten Punkt ins Spiel bringt. 
  2. Die  Rückschläger  dürfen  auf  ihrer  Seite  des  Netzes  jede  Position  innerhalb  oder  außerhalb  der
    Spielfeldlinien einnehmen. Jeder Spieler darf den Ball zurückschlagen. 
  3.  Der Spielpartner des Aufschlägers darf auf seiner Seite des Netzes jede Position innerhalb oder
    außerhalb der Spielfeldlinien einnehmen.
  4. Der aufschlagende Spieler wechselt, wenn das aufschlagende Team den Punkt verliert. Bis dahin, schlägt die ganze Zeit der gleiche Spieler auf.
  5. Der Aufschlag wechselt in einer festgelegten Reihenfolge zwischen den vier Spielern (alternierend zwischen den beiden Teams).
  6. Zu Beginn eines neuen Satzes hat ein Spieler des Teams Aufschlag, das den vorherigen Satz verloren hat.
  7.  Unmittelbar  vor  der  Aufschlagbewegung  muss  der  Aufschläger  mit  beiden  Füßen  hinter  der
    Grundlinie und innerhalb der verlängerten Seitenlinien stehen.
  8.  Der Aufschläger darf beim Aufschlag eine beliebige Position hinter dem Spielfeld einnehmen.
  9.  Im Anschluss muss der Aufschläger den Ball mit der Hand in eine beliebige Richtung werfen und
    ihn  mit  dem  Schläger  treffen,  bevor  er  auf  den  Boden  fällt.  Die  Aufschlagbewegung  ist  in  dem
    Moment beendet, wenn der Aufschläger den Ball trifft oder nicht trifft.
  10. Um den Aufschlag in das Feld zu spielen hat der aufschlagende Spieler einen Versuch. Es gibt keinen zweiten Aufschlag. Berührt der Ball bei dem ersten Schlag das Netz und fällt anschließend ins Feld (Netzroller), wird der Aufschlag wiederholt
  11. Der Ball muss das Netz passieren, bevor der Rückschläger ihn treffen darf.
  12. Während der Aufschlagbewegung darf der Aufschläger nicht:
    a.  Die Position laufend oder rennend verändern, wobei leichte Fußbewegungen erlaubt sind.
    b.  Die Grundlinie mit einem Fuß berühren.
    c.  Den Bereich außerhalb der verlängerten Seitenlinie berühren.
    In jedem dieser Fälle begeht der Aufschläger einen Fußfehler.
  13.  Der Aufschläger darf während des Aufschlags die Füße vom Boden heben.
  14.  Es  ist  kein  Aufschlagfehler, wenn  der  Aufschläger sich  entscheidet,  nach  dem  Ballwurf den  Ball
    wieder zu fangen oder ihn auf den Boden fallen zu lassen.

Punktverlust

 Ein Punkt ist verloren, wenn:

  1.  Der Aufschläger einen Aufschlagfehler begeht.
  2. Der Ball auf der jeweiligen Seite des Platzes den Boden berührt.
  3. Ein  Spieler  den  Ball  zurückschlägt  und  dieser  den  Boden  oder  ein  Objekt  außerhalb  des
    Spielfelds berührt.
  4.  Ein  Spieler  den  Ball  zurückschlägt  und  dieser  die  Netzpfosten  oder  eine  feste  Einrichtung
    berührt, bevor er auf den Boden fällt.
  5. Ein Spieler den im Spiel befindlichen Ball bewusst mit dem Schläger fängt oder ihn auf dem
    Schläger trägt oder ihn bewusst mit dem Schläger mehr als einmal berührt.
  6. Ein Spieler den Ball berührt, bevor er über das Netz geflogen ist.
  7. Der Ball im Spiel einen Schläger berührt, wenn dieser nicht vom Spieler gehalten wird.
  8. Ein Spieler zwei Mal den Ball berührt bevor er über das Netz geschlagen wird.

Regelkonformer Rückschlag

Als regelkonformer Rückschlag gilt, wenn:

  1. Ein Spieler den Ball direkt annimmt und über das Netz ins gegnerische Feld zurückschlägt.
  2. Ein Spieler nach einer Vorlage des Partners (welcher den Ball direkt angenommen hat) über das Netz ins gegnerische Feld zurückschlägt.
  3. Der Ball das Netz, die Schnur, das Metallkabel oder das Band berührt und anschließend im
    gegnerischen Spielfeld den Boden berührt.
  4. Wenn der Ball eine Linie berührt, wird er betrachtet als Ball, der das Feld berührt, das von dieser
    Linie begrenzt wird. Sollte sich die Position der Linien verändert haben, kann der Spieler die Linie selbst straffen. Jede Anpassung hat keine Auswirkung auf
    vorangegangene Punkte. 

Kontinuierliches Spiel

  1. Prinzipiell  sollte  das  Spiel  von  Beginn  des  ersten  Aufschlags  an  kontinuierlich  bis  zum  Ende
    fortgesetzt werden.
  2. Zwischen zwei Punkten ist eine Pause von maximal 20 Sekunden erlaubt. Wenn die Spieler nach
    einem Satz die Seiten wechseln, ist eine Pause von maximal 120 Sekunden erlaubt. Die Pause beginnt vom Ende eines Punktes bis zum Aufschlag für den nächsten Punkt.
  3.  Wenn aus Gründen, die außerhalb der Kontrolle eines Spielers liegen, Kleidung oder notwenige
    Ausrüstung  (außer dem  Schläger) kaputt  geht  oder  ersetzt  werden  muss,  darf  dem  Spieler eine
    angemessene Extrazeit zugestanden werden, um das Problem zu beheben.
  4.  Keine  Extrazeit  darf  einem  Spieler  zugestanden  werden,  um  seinen  konditionellen  Zustand  zu
    verbessern.  Jedoch  darf  einem  Spieler,  der  an  einer  behandelbaren  Verletzung  leidet,  eine
    Extrazeit  von  drei  Minuten  zugestanden  werden,  um  diese  Verletzung  zu  behandeln.  Eine
    begrenzte  Anzahl  von  Toilettenpausen  oder  Pausen  zum  Kleiderwechsel  dürfen  ebenfalls
    genehmigt werden, wenn diese vor dem Wettbewerb angekündigt worden sind.
  5.  Die  Aufwärmzeit  darf  drei  Minuten  nicht  überschreiten,  wenn  nicht  anders  von  den
    Turnierausrichtern bestimmt.
  6. Probeaufschläge dürfen nur während dieser Aufwärmzeit gemacht werden.

 

Sport-Club Epe-Malgarten e.V.
von 1948