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Aktuelles

Fussball Blog
von Klaus Buchmann / 7. August 2018

Trainerwechsel bei der I. Herren

Zur neuen Saison übernimmt Andreas Cabus (rechts im Bild gemeinsam mit Thomas Weinrich) das Traineramt der Ersten des SC Epe/Malgarten...

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Vorbereitungsspiele zur Saison 2016/2017

09.07.16 1:3 TV Bohmte I Sportplatz Epe
12.07.16 2:0 FCR 09 Bramsche I Sportplatz Bramsche
17.07.16 0:8 SV Büren I Sportplatz Büren/Lotte
24.07.16 15.00 Uhr VfB Schinkel I Sportplatz Schinkel
27.07.16 18.30 Uhr SC Achmer I Sportwoche Epe

 

Links zu Ergebnisdiensten;

 Ergebnisse/Tabelle 1.Kreisklasse Nord B

 
 Ergebnisse/Tabelle 1. Kreisklasse Nord B
 
 
26.10.13     SC Epe/Malgarten  –  SC Rieste II   1 : 2
 
Besser spät als nie! Aber Kapitän Ole Klingenburg hatte es schon in der Schule nicht so mit der Pünktlichkeit, von ihm kommt nämlich der Bericht zum Rieste-Spiel!Mit nahezu der gleichen Elf aus der Vorwoche, die in Rulle drei Punkte mitnehmen konnte, gingen die Jungs aus dem Honigmoor in die Partie. Lediglich Marek Hellmich ersetzte den unpässlichen Jonas Westerhaus. Auch Torwart Sascha Ter Marten konnte spielen, obwohl er unter der Woche einen Kampf mit einigen Influenzaviren ausfechten musste.
Die Partie begann mit einer sehr starken Eper Mannschaft. Durch gutes Pressing, viel Laufarbeit und einer Menge Einsatz gelang es der Heimmannschaft das Spiel direkt an sich zu reißen und die als kampfstarke Truppe bekannten Nachbarn aus Rieste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nach gut einer Viertelstunde spielten sich die heute wieder in den traditionellen roten Trikots auflaufenden Eper die erste richtig gute Torchance heraus. Nach einem Foul in der gegnerischen Hälfte gab es Freistoß für uns. Diesen schlug Philipp D. genau auf den Kopf von Stürmer Malte Hagen, dessen Kopfstoß jedoch zu unplatziert war und den heute starken Riester Torhüter vor nicht unüberwindbare Probleme stellte. Nur fünf Minuten später machte Malte es schon wesentlich besser. Nach schöner Flanke vom stark aufspielenden Marek Hellmich  nickte Malte das Spielgerät unhaltbar neben die falsche Seite des Pfostens… Abstoß, auch wenn es knapp war. Es schien jedoch als hätten die beiden bereits genannten Protagonisten nun so richtig Spaß mit der Riester Verteidigung. Wieder Marek Hellmich mit einem Zuckerpass (bei dem einigen Zuschauern nicht nur das Herz aufging) auf Malte Hagen, der endlich nach einer halben Stunde zur längst fälligen Führung einschob.
Die Riester Truppe bemühte sich nun um mehr Spielkontrolle was kurz vor Ende der ersten Halbzeit erste Wirkung zeigte. Nach Unstimmigkeiten der Eper Hintermannschaft kam ein Riester Angreifer aus der Drehung zum Schuss. Unser Torwart Ter Marten, normalerweise mit besseren  Reaktionen ausgestattet als Lucky Luke, reagierte jedoch nicht und der Ball klatschte gegen das Eper Lattenkreuz. Nun waren die Riester da und wollten unbedingt noch vor dem Pausentee den Ausgleich erzielen. Wieder kam ein Riester aus 20 Metern zum Abschluss, Ter Marten ohne Reaktion und der Ball Klatschte abermals ans Aluminium, diesmal allerdings an den Pfosten. Kurz darauf ging es in die Halbzeitpause worüber wir doch froh waren, schließlich hatten wir unser Glück hinten bereits aufgebraucht.
Halbzeit zwei begann so wie die Erste aufgehört hatte. Rieste war nun so richtig heiß und machte wieder energisch Druck. Nach etwa 50 Minuten war es dann soweit und die Riester erzielten das verdiente aber aus der Situation leider total unnötige Ausgleichstor. Einer der beiden Innenverteidiger (Ich war es nicht) schnappte sich den Ball vor seinem Gegenspieler, umkurvte zwei Riester und verpasste den Zeitpunkt für das Abspiel, sodass er direkt in seinen dritten Kontrahenten hineinsprang: korrekterweise Freistoß. Diesen brachten die Gäste in den Sechszehner, aus dem wir den Ball nicht klären konnten. Über Umwege fand der Ball wieder den Absender des Freistoßes, der eiskalt einschoss.
Epe versuchte direkt zu antworten, aber weder ein erneuter Kopfball von Malte Hagen noch einer der gefürchteten Gewaltschüsse von Julian D. fanden den Weg ins Tor. Nach 70 Minuten erneut ein Angriff der Gäste. Über unsere linke Seite setzte sich ein Riester gegen zwei Eper durch setzte zu einer Flanke an. Der Ball flog Richtung langes Eck von Ter Marten, tippte zweimal auf und landete im Netz. Führung für die Gäste.
Nach dem Rückstand vergaßen wir das Fußballspielen und versuchten nur noch mit Hilfe von langen Bällen schnellstmöglich vor das gegnerische Tor zu kommen. Leider gelang uns das nicht mit der nötigen Durchschlagskraft. Zweimal startete zwar der eingewechselte Ouzo und lief frei auf das Tor zu, vergaß aber leider den Ball bis zum Ende am Fuß zu führen, sodass die Chancen verpufften.
Wir versuchten bis zum Schluss alles und hatten auch die letzte Aktion des Spiels. Einwurf zu Niklas Hagen, der den Ball in den Sechszehner schlug, dieser fiel einem Riester auf den Kopf, der dabei seinen eigenen Torwart im Fünfmeterraum abräumte und ging von da aus ins Tor: Ausgleich, dachten zumindest alle! Der Schiedsrichter (eigentlich bis dahin mit einer guten Leistung) entschied jedoch zum Entsetzen aller Eper (und zur Überraschung einiger Riester) auf Foulspiel gegen den Torhüter! Da halfen auch alle Verbesserungsvorschläge unserer Seite nichts. Das Tor wurde aberkannt. Direkt danach war auch Schluss.
Wieder einmal verloren wir unnötigerweise Punkte und erneut durch eine mehr als strittige Entscheidung des Schiedsrichters. Eine Fußballerweisheit besagt, solche Fehlentscheidungen gleichen sich im Laufe einer Saison aus, sodass wir wohl wenn es danach geht freudig in die nächsten Spiele gehen können. Es wäre jedoch auch deutlich zu einfach diese Niederlage mit der einen Fehlentscheidung zu erklären. Schließlich hätten wir in der ersten Halbzeit höher führen müssen als nur 1:0 und auch die beiden Gegentore waren durchaus zu verhindern. Insgesamt geht die Niederlage in Ordnung, denn wir haben in der zweiten Halbzeit gegen eine kämpferisch überzeugenden und vor dem Tor sehr effektiven Riester Elf gespielt.
 
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SC Epe/Malgarten erst-(kreis-)klassig Wiederaufstieg im zweiten Anlauf 

pp Epe. Aufsteiger SC Epe/Malgarten hat sich mit einer überraschenden 3:5-Niederlage bei Außenseiter TSV Venne II aus der 2. Kreisklasse Nord B verabschiedet. Der Freude über die ungefährdete Meisterschaft konnte der Dämpfer nichts anhaben. Denn als Staffelleiter Walter Heim SCE-Kapitän Ole Klingenburg die Trophäe überreichte, strahlte die Mannschaft um die Wette. Im zweiten Anlauf ist Epe/Malgarten also wieder erst-(kreis-)klassig.

Vater des Erfolges ist Trainer Achim Osterburg, der aus der Jugendarbeit von Raspo Osnabrück kam und die B-Jugend in der Landesliga betreut hatte. „Ich habe versucht, von Anfang an auf ähnlichem Leistungsniveau zu trainieren“, blickte Osterburg zurück, der unter anderem mit der für eine 2. Kreisklasse ungewöhnlichen Viererkette spielen ließ. Den direkten Wiederaufstieg verdarb eine schlechte Rückrunde. Als Vizemeister peilte Osterburg sofort als Saisonziel Meisterschaft und Aufstieg gezielt an. Der SCE überwinterte mit sechs Punkten Vorsprung auf die direkten Konkurrenten Bramsche II und Rulle. Ungeschlagen ging die Saison für die Eper, die ein Durchschnittsalter von unter 25 Jahren haben, weiter, sodass die Meisterschaft frühzeitig unter Dach und Fach war. „Unser Plus war die Unterstützung durch A-Jugend und Reserve“, lobte der SCE-Trainer die ausgezeichnete interne Zusammenarbeit. Dadurch kannte Osterburg gegenüber den Vorjahren keine Personalnot. Durch sein konsequent offensives Spiel, für das 106 Treffer sprechen, hat der Meister manchmal die Defensive vernachlässigt (32 Gegentreffer); herausragende Torschützen waren Dennis Rahmeyer, Thomas Ellermann und Enrico Vogt.

Geschafft: Staffelleiter Walter Heim überreicht in
Venne an SCE- Kapitän Ole Klingenburg (rechts) die Siegtrophähe
Foto: Stefan Gelhot

Bramscher Nachrichten 04.06.2013/Lokales

 
Diesen Aufstieg und die anschließende….nennen wir es „Würdigung“ des Aufstiegs mithilfe diverser Muntermacher, musste ich erstmal verarbeiten, daher erst heute der Spielbericht.Mit dem Fernglas…Torloses Unentschieden in Schwagstorf stößt Tor zur ersten Kreisklasse auf.Nachdem unser ärgster Verfolger, der Andromeda-Nebel….ääääh…ich mein Bramsche II, bei Kalkriese III Federn ließ, reichte uns an diesem Sonntag ein Punkt, um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Kreisklasse auch rechnerisch endgültig unter Dach und Fach zu bringen, und das drei Spieltage vor Schluss. Auf Unentschieden spielen liegt uns allerdings gar nicht, also war auch vor diesem Spiel vom Trainer die Parole ausgegeben worden, das Ding zu gewinnen.Zum Spiel selber lässt sich nicht allzu viel berichten. Wir gingen konzentriert in die Partie mit einer im Vergleich zum Spiel gegen Herringhausen verbesserten Einstellung. So gelang es uns früh die Kontrolle zu übernehmen. Doch Ostercappeln/Schwagstorf hielt kämpferisch dagegen. Die größte Chance des gesamten Spiels hatte in dieser unserer besten Phase Dennis Rahmeyer, der aus knapp zehn Metern in Bedrängnis den Ball an den Pfosten bugsierte. Das sollte einer der wenigen Höhepunkte der Partie bleiben, die anschließend zusehends verflachte. Mitte des ersten Durchgangs gelang es sogar den Hausherren das Spiel vermehrt in unsere Hälfte zu verlagern, ohne jedoch zu den ganz großen Torgelegenheiten zu gelangen. Der Zweite Durchgang verlief ähnlich: Mit etwas mehr Spielanteilen ausgestattet, kamen wir über 45 Minuten nur zu einer guten Torgelegenheit, die dazu auch noch äußerst sehenswert war. Malte Hagen, der Angeber, wusste sich am 16er stehend, mit dem Rücken zum Tor, nicht anders zu helfen als mit einem Fallrückzieher. Dieser steuerte aufs kurze Eck zu und konnte nur mit viel Mühe vom Keeper zur Ecke abgewehrt werden. Malte Hagen ist damit wohl der erste Spieler der 2. Kreisklasse, der verletzungsfrei einen Fallrückzieher gefährlich aufs Tor gebracht hat. Glückwunsch! Der ganz große Drang auf den Siegtreffer blieb am Ende aus, vielleicht auch, weil das Kassieren entscheidender Gegentore in den Schlussminuten zur Zeit voll im Trend liegt (Grüße nach Lissabon und Malaga) und wir das auf jeden Fall vermeiden wollten. So blieb es am Ende beim alles in allem gerechten Unentschieden und direkt nach Schlusspfiff wurde noch auf dem Feld ausgelassen gejubelt und gefeiert. Ich hoffe die Verantwortlichen aus Schwagstorf hatten nicht allzu große Probleme mit dem Beseitigen unserer Schweiner- bzw. Feierei in der Umkleidekabine. Wenn doch, bitte an Kapitän Ole Klingenburg wenden, der wischt dann noch mal feucht durch! Leider ist es immer etwas schwierig an so einem Sonntag das Ding mit allen gebührend zu feiern, aber ich denke der Korso zum Eper Rathaus-Balkon mit anschließendem Bankett und Feierei im T1 werden bald nachgeholt.Dieses Spiel bleibt in der sportlichen Nachbetrachtung auch etwas auf der Strecke, zum Einen, weil auch bei mir der ein oder andere Tropfen Alkohol floss (an dieser Stelle noch mal Entschuldigung, für die Jacken die ich eingesaut hab), zum Anderen, weil das alles jetzt scheiß egal ist, EPE IST ZURÜCK, BABY!Die letzten drei Spiele können damit ziemlich befreit von Druck angegangen werden…obwohl…Falsch! Zwei der letzten drei Spiele sind Stadt-Derbys. Und besonders wenn es in knapp 10 Tagen gegen die Reserve von H*****/Sö**** geht, spielt die Tabellenkonstellation gar keine Rolle, im Nachbarschaftsduell zählt nur ein Sieg! Zumal man uns es im Hinspiel schon über weiter Strecken sehr schwer gemacht hat, erwartet uns dort bestimmt wieder ein heißer Tanz. Umso mehr freuen wir uns natürlich jetzt schon, nächstes Jahr gegen die Erste aus Dunkel-Bramsche antreten zu dürfen. Und so gibt es trotz der erreichten Meisterschaft immer noch Ziele, die wir in den letzten drei Spielen erreichen wollen: Mindestens zwei Siege in den beiden Derbys, das Knacken der 100-Tore-Marke, die Auszeichnung als beste Defensive der Liga, eine komplette Saison ohne Auswärtsniederlage und damit auch eine gesamte Rückrunde ohne Niederlage….zusammenfassend: Eine Saison, bei der nicht mal Matthias Sammer was zu meckern hätte.
 
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Nun ists genug der Firlefanzerei!Unnötiges 0:0 der 1. Herren gegen Herringhausen IIMan muss sie einfach lieben, diese alljährlichen Auswärtsfahrten in den Osten des Landkreises, in die Gemeinde Bohmte, genauer Ortsteil Herringhausen. Und während man sich gefühlt 3 Stunden vorher auf dem Weg machen muss, durchlebt auf dem Weg von Bramsche nach Fischdorf eine Zeitreise vom 21. Jahrhundert ins…naja…nach Herringhausen eben. Aus Mehrfamilienhäusern werden Bauernhöfe, aus Neubausiedlungen werden Wälder und während man bei uns höchstens mal für einen Blitzer auf die Bremse tritt, muss man dort drüben im Auenland aufpassen, keine Pferde umzufahren, die unverhofft hinter der Kurve warten (Gruß an Chauffeur Tobi Maifarth). Ihr fragt euch jetzt, warum ich euch das erzähle? Ganz einfach, die Fahrt nach und von Herringhausen (die den halben Sonntag einnimmt) gibt einfach wesentlich mehr und schöneres her als unser Auftritt bei den Herringen. Kapitän Ole Klingenburg monierte schon beim Warmmachen die Einstellung seiner Kollegen und tatsächlich, spürte man ein wenig, dass sich nach dem 11:0 vom vergangenen Wochenende und der Pleite von Bramsche II unter der Woche vielleicht einige Spieler zu sehr mit dem Rechenschieber, ihrem Kalender und der Planung der Meisterfeier befasst haben, statt auch dieses Spiel mit der nötigen Konzentration und Einstellung anzugehen. Beim obligatorischen Spielchen „Fünf gegen Fünf“ beim Warmmachen ging es einfach viel zu leise zu, ohne die nötige Galligkeit. Zum Spiel: Gott sei es gedankt, dass wir auf dem neu angelegten hinteren Platz der Herringhausener Sportanlage spielen durften. Der erste Platz, vielen Fußballern im Kreis als der „kürzeste Platz der Welt“ bekannt, machte an diesem Sonntag den Eindruck als buhle er auch um die Titel „Längster Rasen der Welt“ und „Schäbigster Boden der Welt“. Viel zu berichten gibt es über den Spielverlauf nicht, es entwickelte sich sogar für Kreisklassenverhältnisse eine nahezu schottisch-sparsame Partie. Nach zerfahrenem Beginn, merkten die Gastgeber bald, dass sie keine Angst vor einer erneuten Klatsche wie im Hinspiel haben mussten und wurden mutiger. Allerdings wirkten die Hausherren nicht grade fit, so dass sie aus ihren durchaus achtbaren Chancen in der Mitte des ersten Durchgangs kein Kapital schlagen konnten. Weiter bekamen wir das Spiel wieder besser in den Griff, ohne jedoch ein für uns auch nur ansatzweise befriedigendes Spiel aufziehen zu können. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte noch Debütant Ruven Müller, der nach Ballverlust Herringhausen dermaßen überrascht zu Ball und Torchance kam, dass er doch lieber zu Enrico Voigt abgab, der leider vergab. In der Pause sprach Coach Osterburg zurecht vom schwächsten Auftritt des Jahres. Halbzeit zwei wurde nur bedingt besser. Das Spiel fand nun fast ausschließlich in Herringshausens Hälfte statt. Leider fanden wir gegen oft tiefstehenden Hausherren weiter nicht zu unserem gewohnten Spiel, so dass die Chancen, die wir hatten aus Zufall oder Einzelaktionen resultierten. Die besten hatten Enrico Voigt mit einem strammen Linksschuss von der Strafraumkante, Goswin Kotte, der aus sich vermutlich als Erinnerung aus Weltkriegszeiten bedrängter fühlte als er wirklich war und den Ball deshalb überhastet aus 4 Metern 16 Meter übers Tor drosch und schließlich Niklas Hagen, dem nach messi-esken Dribbling bis zum Elfmeterpunkt schließlich die Kraft fehlte den Ball im Tor unterzubringen.  So bleibt es aber beim 0:0 und die spannende Frage ist: Wie ist das Spiel einzuordnen? Ich sage: in vielerei Hinsicht positiv! Das ist allerdings nicht auf das Spielerische anzuwenden, denn das war an diesem Tag unter unseren Ansprüchen und eines Aufsteigers nicht würdig. Allerdings holt es uns in so vielen Weisen auf den Teppich zurück, dass man den Eindruck hat, man stünde man mitten im Seeba-Bodenbelags-Center. Zunächst mal wäre es für einen SC Epe/Malgarten doch sehr vermessen gewesen, zu glauben, dass man alle Spiele gewinnen wird. Es gibt nun mal auch Tage an denen gewisse Dinge nicht klappen und da ist es auch gut zu sehen, dass wir trotzdem die Null hinten halten und den Punkt mitnehmen, denn (und da waren sich grade die Herren-Spieler einig, die schon länger dabei sind) das war nicht immer so beim SCE. Immerhin bleiben wir weiter ungeschlagen und das seit mittlerweile 18 Spielen in Folge. Und was sich gar nicht hoch genug einschätzen lässt: Ein solches Spiel zeigt mehr als alles andere, dass man auch in der 2. Kreisklasse mit 90% keinen Blumentopf gewinnt, geschweige denn ein Spiel bei Herringhausen. Ich persönlich denke, das war der richtige Wachmacher vor dem schwierigen letzten Heimspiel gegen Rulle II am kommenden Samstag und für den Saisonendspurt! Wer sehen möchte wie wir Wiedergutmachung betreiben, kommt Samstag um 18:30 Uhr ins Honigmoor!Daniel Stuckenberg
 
 
Schützenfest gegen Neuenkirchen IV
Spielberichte schreiben ist für mich manchmal wie im Vorfeld einer Party oder eines Mannschaftsabends. Ich male mir aus wie ich gemütlich ein zwei Bierchen trinke und gut ist. Aber im Endeffekt artet es doch immer wieder aus, sorry dafür!Alles andere ist nur FußballKurioser 11:0-Sieg gegen Neuenkirchen IV.Obwohl der höchste Sieg der jüngeren Eper Vergangenheit, gibt es nicht wirklich viel Bemerkenswertes zu berichten. Gegen den Tabellenvorletzten ließen wir von Sekunde eins an keinen Zweifel daran, dass wir die Punkte souverän im Honigmoor behalten würden. Wir erwarteten einen kämpferischen Gegner, der tief steht und uns alles abverlangen würde. In dieser Hinsicht wurden wir „leider“ enttäuscht. Wir kamen recht schnell zu guten Tormöglichkeiten und da wir diese dann auch relativ früh nutzten, gelang es uns auch die Moral der Gäste früh zu brechen. So einiges brechen hätte man auch mit dem Schuss, mit dem Opa Goswin Kotte nach wenigen Minuten den Torreigen eröffnete, von knapp außerhalb des Strafraums nagelte er das Spielgerät in die Maschen. Ur-Ur-Kotte war es auch, der wenig später auf 2:0 hochstellte. In der Folge ein bekanntes Eper Leiden in den letzten Wochen: Die Chancen, die da sind, werden nicht genutzt. Mit gefühlt 121% Ballbesitz und einem Dutzend hochkarätiger Chancen, hätte es lange vor dem 3:0 vielleicht schon 11:0 stehen können. Doch der aufkeimende Unmut darüber sollte bald im Keim erstickt sein, als der Mann, dessen Torjäger-Qualität es manchmal nur on demand und nicht im Abo gibt, per Doppelpack auf 4:0 stellte. Enrico Voigt leitete somit das ein, was uns beispielsweise auch in Wallenhorst nicht gelang, obwohl die Chancen da waren: den Gegner abzuschießen. So und weil ich mich wegen dieser Ausdrucksweise schuldig fühle, möchte ich folgendes anmerken: Großes Kompliment an die Neuenkirchener, die trotz des Spielstands zu jedem Zeitpunkt fair blieben und keinerlei Frustaktionen oder ähnliches gegen unsere Spieler fuhren. Auch nach Schlusspfiff verstand man sich gut mit dem Gegner, so muss das sein! Aber genug mit der Fußball-Romantik. Noch vor der Pause konnte Thomas Ellermann auf 5:0 stellen. Dem ein oder anderen mag jetzt auffallen, dass ich in diesem Bericht auf meine sonstigen ausufernden Beschreibungen der Tore verzichte. Der Grund: Ich bitte euch, es sind 11 Buden gefallen, mal abgesehen davon, dass noch eine ganze Samstagnacht zwischen mir und dem Spiel liegt, müsste ich für einen ausführlicheren Bericht zwei Wochen Urlaub nehmen und ggf. noch meinen Verleger anrufen.Halbzeit zwei gestalteten wir ähnlich dominant und mit nachlassender Moral der Gäste schlichen sich auch einige Kuriositäten ein. Los gings mit dem 6:0, das aus einem Eigentor nach einer Ecke resultierte. Ein Selbsttor, das durchaus mal vorkommen kann, sollte aber auch längst nicht das Letzte bleiben. Das 7:0 durch den alten Häuptling der Indianer, Thomas Ellermann, fiel dann praktisch ohne Gegenwehr. Ob es bei einem 11:0-Sieg so etwas wie einen Mann des Tages wirklich gibt, muss jeder für sich entscheiden, aber wenn es ihn gab, war das an diesem Samstagabend Enrico Voigt, der mit dem Treffer zum 8:0, seine dritte Bude nachlegte. Diese allerdings unter gütiger Mithilfe des Gäste-Keeper, der die Geschwindigkeit des anderthalb Km/h-Schusses von Voigt wohl überschätzte, am Ball vorbei trat und mit ansehen musste, wie der Ball ca. 2 Minuten, nachdem er Enricos Fuß verließ, die Torlinie überrollte. Ein weiterer Mann des Tages aus meiner Sicht war ganz entscheidend am 9:0 beteiligt. Hendrik „Bomber“ Westerhaus, vorm Spiel aufgeregt wie ein 8-jähriger vorm Krippenspiel, wurde kurz nach der Pause eingewechselt und stand somit das erste Mal nach anderthalb Jahren Verletzungspause wieder auf dem Grün. Willkommen zurück, Hendrik! Offiziell war zwar auch dieser Treffer ein Eigentor, aber ich würde dem Neuenkirchener auch unterstellen, den Ball aus Sympathie und beeindruckt von Hennis Einzelleistung im Vorfeld des Tores, in die eigenen Maschen gelenkt zu haben. Tor Nummer 10 dann von unserem ureigenen Robert Lewandowski, da er eigentlich bei keinem Spiel auf dem Spielberichtsbogen als Torschütze fehlen darf, Dennis „Rahmy“ Rahmeyer. Kurz vorher noch eine gute Gelegenheit verpasst, lupft er in dieser Situation den Ball spitzbübisch und parallel zur Grundlinie über den Keeper um ihn im Anschluss im Netz zu parken. Für den Schlusspunkt sorgten dann wieder die Gäste. Nach einer eher verunglückten Flanke von einem unserer Spieler, dessen Namen ich nicht nennen will, verlängert der Gäste-Verteidiger den Ball zum Unmut seines Keepers, seiner Mannschaft und wahrscheinlich auch seiner Selbst nach hinten in die eigenen vier Wände. Der Schiri pfiff die Partie im Anschluss nicht wieder an. Wie ich mir habe sagen lassen, beendete er das Spiel so um einige Minuten zu früh. Er hielt diesen Treffer wohl entweder für einen würdigen Schluss- oder den absoluten Tiefpunkt (nicht aus Gästesicht, sondern wenn man bedenkt, wer die entscheidende Flanke geschlagen hat). Großes Kompliment auch an dieser Stelle auch an den sehr jungen Schiedsrichter, der diese aber auch recht leichte Partie souverän und unaufgeregt leitete.11:0 gegen Neuenkirchen IV. Im Grunde ein Muster ohne Wert, da die Gäste mit Verlaub gesagt zu keinem Zeitpunkt in der Lage waren, uns zu fordern. Das kann am kommenden Sonntag bei Herringhausen II schon wieder völlig anders sein, da wir dort bekanntermaßen auf einen giftigen Gegner treffen werden, der es uns keinesfalls so leicht machen möchte wie Neuenkirchen. Anstoß in Herringhausen ist Sonntag um 13 Uhr.Daniel Stuckenberg
 
 
1 : 0 Sieg gegen SC Achmer II
 
Heute mal kein Spielbericht! Eher ein Epos! Eine Saga! Und vor allem: eine Hommage! Eine Hommage an einen allseits beliebten Mannschaftskameraden und einen großartigen…öhm…naja….Mann! Unser Held vom vergangenen Samstag bekommt hiermit seine ganz eigene Geschichte. (da mir ab und zu auch die Tränen gekommen sind vor Stolz, hat es nicht nur etwas länger gedauert, sondern ist auch etwas länger geworden, sorry dafür 😉 )
About a Boy – oder: Der Mann, der Eiswürfel pinkelt!
Dennis Weinrich machte schon weit vor Anpfiff klar, dass mit ihm heute zu rechnen ist. Denn wer das Verkehrsrot unserer Trainingsanzüge mit einer purpurroten Hose kombiniert kann nur ein abgefucktes Genie sein!
Dieser Samstagabend war nicht gerade einladend. Wetter bei dem man nicht mal seine Ehefrau vor die Tür jagen mag, geschweige denn Kurz-Kleidungs-Sport betreiben mochte. Eisige -2° wurden durch den scharfen Wind, der temperaturtechnisch an Dennis Weinrichs Innenleben erinnerte, schnell zu gefühlten −273,15 °C. Dennoch stellten Dennis alias „Ouzo“ und seine Mannen sich dieser Herausforderung, auch wenn allen klar war, dass ein heißer Tanz wartete. Denn der Gegner SC Achmer II kam mit einem im Gegensatz zu Hinspiel leicht veränderten Kader zur Sportanlage am Wiederhall. Auch kreisligaerfahrene Spieler waren in Blau und Weiß mit von der Partie. Dazu kam, dass wir grade in der Offensiv-/Kreativabteilung auf einige Leute verzichten mussten. An dieser Stelle möchten wir uns dazu ganz herzlich bei den „Aushilfen“ Thorsten Boekhoff und Andy Küch bedanken, die auch gleich von Anfang an ranmussten.
Trotz all dieser Schwächungen und Warnungen vor dem Gegner, lief das Spiel im Großen und Ganzen wie erwartet: Wir nahmen von Beginn weg das Heft in die Hand und ließen den Gegner kaum richtig aus der eigenen Hälfte kommen. Nicht unbedingt unpraktisch war dabei die Tatsache, dass der SCA in Hälfte eins den Wind als zwölften Eper gegen sich hatte und Abstöße und Abschläge nur unwesentlich weit aus dem Achmeraner Strafraum flogen. Größtes Manko bei uns: fehlende Kreativität und Zug zum Tor. Gemessen an den Spielanteilen gelang es uns leider viel zu selten größere Lücken in die blau-weiße Defensive zu reißen und dann zwingend zum Abschluss zu kommen. Achmer stand hinten eng und meist auch recht gut, so dass 100%-ige Torchancen für uns Mangelware waren. Oft genug verstrickten wir uns auch in dem Gedanken, den Ball in die Kiste tragen zu wollen, statt den Abschluss zu suchen. Das wäre im Grunde nur halb so wild gewesen, doch Achmer lauerte immer wieder darauf, das Spiel schnell zu machen und Konter zu fahren. Gelang es den Jungs aus dem Nachbardorf das Spiel schnell umzuschalten, schafften sie es auch zumindest im Ansatz recht gefährliche Angriffe zu fahren. Doch im Abschluss kam neben einem Schuss aus halblinker Position, den unser Keeper Sascha „der Octopus“ ter Maten glänzend parierte und einem eher mäßig-gefährlichem Kopfball nach einer Ecke, nicht viel dabei rum. So blieb es zur Pause beim 0:0. Während sich viele fragten, warum wir es nicht fertigbrachten, die Kugel im gegnerischen Tor unterzubringen, saß Ouzo zunächst weiter auf der Bank, unbeirrt von allem, was um ihn herum passierte, voll darauf fokussiert, sein ganzes Gewicht (von geschätzten 23 kg) in die Waagschale zu werfen, wenn das Team ihn brauchte…und dieser Moment sollte kommen.
Unverändertes Bild im zweiten Spielabschnitt: Wir hatten absolute Feldüberlegenheit, Achmer stand tief und gut und ließ sich kaum in unserer Hälfte blicken. Mit fortschreitender Spieldauer unterliefen der Achmeraner Defensive aber auch eine Fehler, so dass wir von nun an doch öfter zum Abschluss kamen. Gefühlt schafften wir es locker 56 Mal den Ball am langen Pfosten vorbei zu legen. Um den drohenden Punktverlust abzuwenden, musste etwas geschehen, das wusste auch unser Coach. Er brachte uns den Erlöser, und das eine Woche vor Ostern oder auch 9 Monate vor Weihnachten, wie man nun möchte. Ouzo wurde also nun eingewechselt und sollte mit seiner Warp-Geschwindigkeit die blau-weiße Defensive aus den Angeln heben. Gefühlt gelang dies auch. Unsere Chancen wurden mit zunehmenden Spielverlauf immer hochkarätiger. Zu nennen sei noch eine Möglichkeit, bei der der Ball praktisch schon im Netz war und irgendwie doch nicht. Dennis Rahmeyer setzte sich dabei im Achmeraner Strafraum durch, der Torwart konnte zunächst halten, der anschließende Kopfball aus knapp 30 Nanometern wurde aber noch abgewehrt. Achmer setzte gegen Ende sogar noch darauf, dass wir zu hektisch und wütend agieren würden und suchten ihre Chance nach dem ganz großen Wurf. Nachdem wir in der Defensive zweimal verletzungsbedingt tauschen mussten, hoffte man wohl darauf, dass dort noch Abstimmungsprobleme herrschen würden. Und so wäre so manchen Eper beinahe das Ei in die Kniekehle gerutscht, als Minuten vor Anpfiff ein SCA-Stürmer praktisch alleine vor unserem Kasten auftauchte und das 1:0 auf dem Schlappen hatte. Glücklicherweise vergab er. Dann kam er also, der Moment der alles verändern sollte (naja, zumindest den Stand auf der Anzeigetafel, die es ja leider gar nicht gibt am Wiederhall…genau so wenig wie Tornetze). Im Grunde eine unscheinbare Szene: Ouzo versuchte das, was schon viele vor ihm versuchten: nahezu allein vorm Torwart das Tor erzielen. Doch was für König Artus Exkalibur, was für Messner der Everest oder was für Goswin Kotte die Teilnahme am Spielbetrieb mit 76 Jahren ist, das ist für Ouzo dieses Tor: viele vor ihm hatten es versucht und sind gescheitert. Er hat es gepackt. Ouzo mit der Coolness eine Fresh-Prince von Bel-Air legt das Osterei ins Netz und macht den 1:0-Sieg perfekt. Und es gibt glaub ich kaum jemanden, dem ich das mehr gegönnt hätte!
Was für eine Erleichterung! Zweiter Sieg im zweiten Rückrundenspiel! Unfassbar wichtig! Und grade die Art und Weise könnte vielleicht wichtiger sein, als so mancher 4:0-Sieg, da sich zeigt, dass wir jederzeit die Tore machen können, uns nicht beirren lassen und uns das Glück auch erarbeiten können. Ist das der Stoff aus dem Aufsteiger gemacht werden? Das wird sich noch zeigen! Spätestens, wenn es am Samstag nach Ostern zum Tabellendritten aus Wallenhorst geht. Eine unfassbar schwere Aufgabe, zu der wir hoffentlich wieder auf die ein oder andere Offensivkraft zurückgreifen können.
Zudem zeigt der Sieg auch, dass wir auch noch von Bank aus Qualität ins Spiel bringen können und dass zu dem Team nicht nur die ersten Elf gehören, nicht mal nur die ersten 20, sondern dass wir auch auf die Unterstützung von Spielern aus der zweiten Mannschaft setzen können, wenn es mal personell eng wird. Das war in der Vergangenheit ja auch nicht immer so. Danke dafür!
Daniel Stuckenberg
 

 

Sport-Club Epe-Malgarten e.V.
von 1948